Werke von Wilhelm Busch

Ein Autor, der noch 200 Jahre nach seiner Geburt nicht vergessen wurde, ist noch in aller Munde. Es handelt sich um einen Mann, der als pessimistisch galt und sich überwiegend von der Gesellschaft zurückzog. Dementsprechend erfolgreich warnen seine Geschichten und spiegelten oft seinen Gemütszustand wieder. Die Werke von Wilhelm Busch sind überwiegend für Kinder erschaffen worden. Zwar handelt es sich nicht um Kinderbücher für Kinder ab 24 Monaten, jedoch sind Kinder ab 6 Jahren mit seinen Werken zu beschäftigen. Das bekannteste Werk von dem Autor ist das Buch Max und Moritz. Die Streiche der beiden Jungen sind sehr unterhaltsam, jedoch auch für Kinder nicht ganz einfach zu verstehen. Schließlich beinhalten die Geschichte durchgehende Reime, die noch in der altdeutschen Sprache gehalten sind.

Bilderbogen und Bildergeschichten

Es gibt eine Reihe von Bilderbogen, die als Original in Schwarz-Weiß gehalten sind. Diese Werke sind unter den Namen „Die beiden Enten und der Frosch“, „Naturgeschichtliches Alphabet“, „Die Fliege“ und „Vetter Franz auf dem Esel“ bekannt. Die Bogen sind durchaus für Kinder unter 6 Jahren geeignet, da es hier keine unschönen Enden gibt. Bei dem naturgeschichtlichen Alphabet wird jeder Buchstabe mit zwei sich reimenden Sätzen bestückt, damit die Kinder die Buchstaben ein wenig besser verinnerlichen können.  Bei dem Werk „Die Fliege“ stehen die visuellen Motive im Vordergrund der Geschichten.

Erzählungen und Gedichte

Neben den Skizzen und Karikaturen benutzt Wilhelm Busch überwiegend Reime. Diese machen die Geschichten so interessant und können Kinder jeden Alters begeistern. Er hat wie kein anderer Autor seine Zeit so viele Menschen für sich begeistern können. Als bekannte Erzählungen sind die Geschichten „Eduards Traum“ und „Der Schmetterling“ von Busch bekannt. Aber auch Gedichte hat Busch geschrieben. Es schien, als ob er sein Leben in den Gedichten verarbeitet hat und darüber hinaus seine schlechten Erfahrungen im Leben verarbeitet hat. Der Autor lebte überwiegend zurückgezogen und versuchte sich von seinen Mitmenschen überwiegend abzuschotten. Das hatte zur Folge, dass er sich mehr und mehr in seine Werke hineinversetzte und sich zurückzog. Seine Eltern hatten große Pläne für ihn. Er sollte nach seinen Vorstellungen Maschinenbauer werden. Jedoch entzog er sich dieser Verantwortung und wollte sich lieber dem Malen und Zeichnen widmen. Kurze Zeit lernte er in der Kunstakademie Düsseldorf, wo er jedoch schnell von dem akademischen Betrieb enttäuscht wurde. Anschließend versucht er sein Glück an der Königlichen Akademie in Antwerpen, die einen großen Einfluss auf ihn ausübt. Darauf reist er nach München, wo er seinen Bildungsweg fortsetzt, bis er 1865 seine erste Bildergeschichte Max und Moritz veröffentlicht.