Märchen mit aufklärender Wirkung

Heutzutage sind viele Kinder auf der Suche nach guten Büchern, die sie in ihrer Freiheit lesen können. Allerdings haben viele Bücher leider keinen fesselnden Charakter mehr. Jedoch ist es möglich, dass man sich direkt Bücher besorgt, die auch schon in der Vergangenheit viele Kinder für sich eingenommen haben. Ein Geheimtipp für ein jedes Kind sind die Geschichten von Max und Moritz. Wer nimmt bei diesem Kinderbuch an, dass es sich um Geschichten handelt, die bereits aus dem 19. Jahrhundert stammen? Viele Kinder finden die Geschichten mit ihrer leitenden Moral toll. Sie können nicht nur daraus lernen, sondern fühlen sich beim Lesen auch noch sehr gut unterhalten. Darüber hinaus reimen sich die Geschichten und haben einen unterhaltsamen Nebeneffekt.

Wilhelm Busch

Der Autor Wilhelm Busch ist im Jahr 1832 in Wiedensahl geboren und im Jahr 1908 gestorben. Er war einer der einflussreichsten Dichter und Zeichner seiner Zeit. Bis heute konnte kein anderer Autor ein derartiges Werk schaffen, das in so viele andere Sprachen übersetzt worden ist. Die ersten Geschichten von Busch sind im Jahr 1859 erschienen. Bereits im Jahr 1870 waren die Geschichten des Autors in ganz Deutschland berühmt. Sogar nach seinem Tod galten die Geschichten von Max und Moritz als wunderbares Vorbild des deutschen Humors. Wilhelm Busch ist bis heute nicht vergessen. Seine Geschichten galten nämlich als Vorreiter der heutigen Comics.

Werke von Busch

Wilhelm Busch hat nicht nur die Geschichten von Max und Moritz erschaffen. Er schrieb auch noch „Die fromme Helene“, „Plisch und Plum“ und „Hans Huckebein“. Viele weitere Werke folgten. Oft schrieb er satirisch über bestimmte Typen oder gar Gesellschaftsgruppen und spottete über sie. Selbstzufriedenheit und Spießbürger wurden gerne Themen seiner Geschichten. Aber auch die fromme Lebensweise von Geistlichen kam nicht an ihm vorbei. Laien wurden auch gerne als Paradebeispiel genutzt, um besondere Geschichten über sie zu schreiben. Viele Redewendungen sind bis heute der deutschen Sprache erhalten geblieben, wie unter anderem: „Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr“.

 

Autor war verschlossen und allein

Wer glaubt, dass Wilhelm Busch ein aktiver Mensch war, der sich gerne unter Leute mischte, liegt falsch. Busch war ein sehr ernster und verschlossener Mensch, der überwiegend auf dem Land lebte. Seine Geschichten sah er zu Beginn nur als Nebentätigkeit, um ein wenig Geld für sich zu ergattern. Jedoch konnte er die Geschichten für sich nicht als großes Kunstwerk ansehen, die in die Geschichte eingehen werden. Busch ist bis heute ein Künstler, der unvergessen in den Geschichten weiterlebt.