Inhalte von Max und Moritz

Jeder kennt die Geschichten von Max und Moritz und erinnert sich sehr gerne an seine Kindheit zurück. Das Lesen dieser Geschichten schien zu Beginn ein wenig verwirrend, hat viele Kinder jedoch gelehrt, dass Streiche nie ohne einen negativen Beigeschmack enden. Diese Art von Geschichten hat ein bestimmter Autor mit sehr viel Erfolg geschrieben. Es handelt sich um den Autor Wilhelm Busch, der von 1832 bis 1908 lebte. Sein Werk „Max und Moritz“ ging in die Geschichte ein und wird noch bis heute von vielen Menschen gekauft. Die Geschichte erzählt den Werdegang zweier Jungen mit den Namen Max und Moritz. Die Erstveröffentlichung fand im Jahr 1865 statt. Nicht nur der Stil, sondern auch die Zeichnungen sind bis heute unvergesslich geblieben.

Bildergeschichte mit Lausbuben

Das Buch Max und Moritz weist nicht nur die Streiche der Lausbuben auf, sondern weist noch mehrere kleinere Geschichten auf, die eine Moral verkörpern. So sind unter anderem der Suppenkasper und auch das Mädchen aufgeführt, das mit dem Feuer spielt, als seine Eltern außer Haus waren. Beim Suppenkasper, der seine Suppe nicht essen möchte, gibt es wie in allen Geschichten kein gutes Ende. Dieser verweigert nämlich seine Suppe und wird am Ende der kurzen Geschichte sehr abgemagert sterben. Das zeigt den Kindern, dass sie ihr Essen nicht verweigern sollen, auch wenn sie ihre Mahlzeit nicht besonders mögen. Das Mädchen, das mit den Streichhölzern spielte, warnten sie ihre Katzen vor dem Feuer. Jedoch wollte sie nicht hören und spielte mit dem Feuer. Die Geschichte endet mit dem Tod des Kindes durch die Flammen. Im 19. Jahrhundert waren die Geschichten deutlich drastischer und extremer verdeutlicht, als es heutzutage ist. Die Kinder wurden nicht vor dem Schicksal verschont, sondern direkt vor vollendete Tatsachen gestellt.

 

Max und Moritz sterben auch

Die Geschichten von Max und Moritz sind zu Beginn lustig und unterhaltsam. Die Lausbuben haben im fünften Streich ihren größten Erfolg. Die Geschichten sind von Unordnung und Chaos geprägt. Allerdings sind die beiden Jungs in ihrem letzten Streich weniger erfolgreich. Sie müssen auch im siebten und letzten Streich sterben, da sie ihren Plan ohne den Hereingelegten gemacht haben. Die beiden Protagonisten schmeißen den kompletten Alltag durcheinander und benehmen sich durchgehend unvorbildlich. Das unsoziale Handeln wird am Ende bestraft, ohne dass der Tod der beiden Jungen direkt hervorgerufen werden wollte. Nach dem Verschwinden sind die Menschen in der Stadt jedoch glücklich, da nun Ruhe einkehrt und keine Streiche mehr gespielt werden.